zurück zur Übersicht Gruppen Übungsplan Termine PRESSEMITTEILUNG  Enorm gefordert: Zehn Einsätze in nur acht Tage Einsatzreiche Tage für Feuerwehr Siegsdorf –  Tagesalarmstärke rettet Leben     Siegsdorf. Einsatzreiche Tage liegen hinten den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Siegsdorf. In nur acht Tagen arbeiteten die  Floriansjünger zehn Einsätze ab. Bei einem der letzten Einsätze am vergangenen Mittwoch konnte eine 96-jährige Frau aus ihrer  schon verrauchten Wohnung gerettet werden, weil sich nasse Handtücher auf einem Ölofen entzündet hatten. Für 1. Kommandant  Manfred Steiner sind der relativ glimpfliche Ausgang des Brandes und die schnelle Rettung der Seniorin der hohen Tagesalarm- stärke der Wehr zu verdanken. Auch tagsüber steht in Siegsdorf bei einem Alarm in kürzester Zeit eine komplette Einsatzmann-  schaft zur Verfügung. Erfreulich auch die Tatsache, dass die Wohnung der alten Frau mit einem Rauchmelder ausgestattet war und vor  dem Feuer warnte. Ein Eintreffen der Wehr befand sich die 96-Jährige in einem benachbarten Raum und hatte von den brennenden  Handtüchern und auch vom heulenden Rauchmelder nichts bemerkt. Sie wurde von Atemschutzträgern der Feuerwehr aus der stark  verrauchten Wohnung in Sicherheit gebracht und erstversorgt, bis der wenig später eintreffende Rettungsdienst die Behandlung über- nahm. Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem Kleinlöschgerät und belüftete die Wohnung, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu  beseitigen. Stolz auf seine Mannschaft ist Kommandant Steiner auch was die Abarbeitung der weiteren, sehr verschiedenen Einsätze der  letzten und vorletzten Woche betrifft: Ein Pkw, der auf der Kreisstraße wegen einer Panne liegen blieb machte sich selbstständig und  landete auf dem Dach in einem Bachbett. Die Floriansjünger sicherten die Unfallstelle ab, bauten eine Ölsperre ein, um auslaufende  Betriebsstoffe aus dem havarierten Fahrzeug zu sammeln. Darüber hinaus wurden die Bergungsarbeiten unterstützt. Zum Schutz der  Umwelt und Beseitigung von Umweltgefahren gab es weitere drei Einsätze: Auf der Autobahn war nach einem Unfall Motoröl ausgelaufen  und die Fahrbahn stark verunreinigt. Wieder war den Siegsdorfer Floriansjünger als erste an der Unfallstelle und sicherten diese ab.  Dazu verfügt die Wehr über einen speziellen Verkehrssicherungsanhänger, der bei Einsätzen auf der Autobahn nicht nur für die Verkehrs- regelung, sondern sehr wertvoll für die Sicherheit der eingesetzten Kräfte ist. Ausgelaufenes Öl führte auch im Kreisverkehr neben der  Traunbrücke zu einem schmierigen Straßenbelag. Auch diese Gefahr wurden von der Feuerwehr beseitigt - das Öl mit Bindemittel  beseitigt. Ausgelaufenes Öl zu binden und zu entsorgen war außerdem in einer Kiesgrube im Gemeindebereich notwendig, nachdem aus  einer defekten Maschine Öl ausgetreten war.  Wesentlich mehr Adrenalin schießt in die Adern von Feuerwehrmännern und –frauen, wenn es zu einem Alarm zur Menschenrettung geht.  So auch als gemeldet wurde, dass in einem Siegsdorfer Unternehmen ein Mitarbeiter mit dem Fuß in einer Maschine eingeklemmt ist. Die  Feuerwehr rückte nur eine Minute nach dem Alarm aus und war schnell zur Ort, doch glücklicherweise konnte der Verletzte vor Eintreffen  der Floriansjünger und ohne technische Hilfen befreit und dem Rettungsdienst zur Erstversorgung übergeben wurden. Mehrmals kam es  in den Tagen des Einsatzmarathons zu Alarmierungen durch Brandmeldeanlage in verschiedenen Betrieben. In allen Fällen waren kein  Feuer und kein Brand feststellbar. Dennoch muss die Feuerwehr nach einem Brandmeldealarm bis zur Einsatzstelle anrücken und  kontrollieren ob keine Gefahr besteht. Aktivenchef Manfred Steiner lobte seine Mannschaft für die professionelle Arbeit und betonte, dass  ein solch breites Einsatzspektrum, wie es in den letzten beiden Wochen abzuarbeiten war nur zu bewältigen ist, wenn das Team bestens  arbeitet und der Feuerwehr eine umfangreiche Ausrüstung für Verkehrsunfälle, Brand- und Umweltschutzeinsätzen zur Verfügung steht.  Auch wenn die starke Beanspruchung der letzten Tage bestens bewältigt wurde, hofft Manfred Steiner auf wieder ruhigere Tage, um  für die ständige Aus- und Fortbildung und für Übungen Zeit zu haben. pv.